TBS Saarbrücken

Handballabteilung

Archive for Dezember, 2009

Trainingsanzug-Aktion

Dez-28-2009 By Frank

Hat jetzt jeder bestellt? Das Sportgeschäft hat noch von jeder Größe ein Exemplar vorrätig. Also, wer noch will, eilig Bescheid geben! (frank.sold@gmx.de)

Handballer starten beim Silvesterlauf 2009

Dez-28-2009 By Jugend-Presse

Trainer, Betreuer, Spieler und Spielerinnen verschiedener Mannschaften starteten beim diesjährigen Silvesterlauf am Waldhaus.

Beste Platzierung im Schülerlauf über 2,5 km: 1. Platz für Joel Beck aus der männlichen D sowie in der Altersklasse M12 sowie 1. Platz für Alice Becker in der Altersklasse W13.  Veronika Schröder und Franziska Lehmon erreichten jeweils den 2. Platz in ihrer Altersklasse, Becky Gerlach wurde hinter Franziska Lehmon 3. Laura Lorscheider wurde 5., Lisa Lorscheider 7. und Maren Rixecker 6. in ihrer jeweiligen Altersstufe.

Im Jugendlauf bzw. Jedermann-Lauf über 4,2 km kam es zu folgenden Platzierungen: 3. Platz von Kathrin Schröder bei der weibl.  B. Stefanie Schröder belegte bei den Frauen den 6. Platz und Kathrin Gerlach den 34. Bei der weibl. B belegten Christina Sauer den 14. , Jessica Sold den 19. und Katharina Simowski den 20. Platz.

Den Hauptlauf bestritten für die Handballer Michael Sauer (52. Platz bei den M45), Cyrille Faivre (64. Platz M40) sowie Florian Schröder (43. Platz M20).

20091227-silvesterlauf-285

Kathrin Schröder kurz vorm Ziel. Foto: Wenger, energis

Weitere Fotos von TBS´lern hier.

Läufer trotzen den extremen Bedingungen

Kälte und Schneefall beim Silvesterlauf in Saarbrücken – Aber mancher Teilnehmer kommt in kurzen Hosen

Temperaturen um den Gefrierpunkt und dicke Schneeflocken – und trotzdem nur eine kurze Hose und ein T-Shirt. Ein paar Teilnehmer des Silvesterlaufs am Sonntag in Saarbrücken scheuen nichts, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

Von SZ-Mitarbeiterin Christina John

Saarbrücken. Wärmende Mützen, flauschige Handschuhe, dicke Fleecejacken, lange Laufhosen – die meisten Läuferinnen und Läufer hinter der Startlinie sind gut eingepackt, schließlich wollen sie beim Bank 1 Saar Silvesterlauf den frostigen Temperaturen trotzen. Aber einige wenige sind eisern. Wie die zwölfjährige Veronika Schröder. In kurzer Hose und dünnem T-Shirt steht sie ganz vorne und springt sich für den 1,3-Kilometer-Schülerlauf warm.

Extreme Bedingungen müssen die 1383 Teilnehmer des 35. Silvesterlaufs am Sonntagmittag bewältigen. „Es ist schon ziemlich kalt“, schnattert Veronika Schröder, eine Schülerin des Sportgymnasiums am Rotenbühl, „aber ich kann in kurzen Kleidern einfach besser laufen.“ Deshalb geht sie lieber wie im Hochsommer an den Start. Sie springt von einem Bein auf das andere, um sich warm zu halten. Noch schneit es nicht, aber der kalte Wind macht sich jetzt schon bemerkbar.

Als der Startschuss schließlich fällt, fallen zugleich die ersten Flocken vom Himmel. Das Mädchen ist direkt vorne mit dabei, die eisige Kälte ist ihr nicht mehr anzumerken. Etwa zehn Minuten dauert es noch, bis die junge Läuferin die Ziellinie in Ausblick hat – und das Schneetreiben wird allmählich immer stärker. Selbst die dick einpackten Zuschauer rundherum zittern unter dem immer stärkeren Schneefall und wärmen sich mit heißen Getränken.

Bei dem Anblick der sommerlichen Laufbekleidung einiger Starter fangen andere Teilnehmer schon an zu zittern. „Bei solchen Temperaturen laufe ich lieber in langer Kleidung“, meint die 14-jährige Julia Klees, die beim Zehn-Kilometer-Hauptlauf an den Start geht. Sie hat wie so viele andere – etwa der spätere Sieger Paul Kipkorir aus Kenia – eine Wollmütze auf dem Kopf und dicke Handschuhe an. Die Läuferin der LSG Saarbrücken-Sulzbachtal muss deshalb aber auch keine Kälte leiden. „Von der Temperatur her ging es“, findet Julia Klees, „mir macht es nichts aus, bei Kälte zu laufen.“

Die kleine Veronika Schröder hingegen spürt bereits nach ein paar Minuten, wie frostig es tatsächlich ist. „Am Start ging es noch, da habe ich mich immer wieder aufgewärmt. Aber irgendwann habe ich schon gemerkt, dass alles fast abfällt“, erklärt die Nachwuchsläuferin des TBS Saarbrücken, „aber ich habe mir einfach vorgestellt, dass ich bald im Ziel bin.“

Und das dauert auch gar nicht mehr lang. Veronika rennt als Zweite in ihrer Altersklasse über die Ziellinie, mit einer Zeit von 10:03 Minuten. Schnell nehmen noch ein paar Helfer den Chip zur Zeitmessung von ihrem Schuh ab. „Der Silvesterlauf ist schön gemacht, es ist auch eine gute Strecke“, sagt die Zwölfjährige lachend, „wenn ich alt genug bin, will ich auch mal die zehn Kilometer probieren.“ Aber jetzt geht sie erstmal zu den Großeltern, die hinter der Absperrung auf sie warten – und zwar mit einer langen Hose und einer warmen Jacke, die Veronika Schröder ohne zu zögern über ihre kurze Hose und ihr knappes T-Shirt stülpt.

aus der SZ vom 29.12.2009

Die Großmutter zur Enkelin: “Du darfst Dir zu Weihnachten von mir ein schönes Buch wünschen!” - “Fein, dann wünsche ich mir Dein Sparbuch.”

christmas_myspace_graphics_11

Du fährst mit dem Auto und hältst eine konstante Geschwindigkeit. Auf deiner linken Seite befindet sich ein Abhang. Auf deiner rechten Seite fährt ein riesiges Feuerwehrauto und hält die gleiche Geschwindigkeit wie du. Vor dir galoppiert ein Schwein, das eindeutig größer ist als dein Auto und du kannst nicht vorbei. Hinter dir verfolgt dich ein Hubschrauber auf Bodenhöhe. Das Schwein und der Hubschrauber haben exakt deine Geschwindigkeit!
Was unternimmst du, um dieser Situation gefahrlos zu entkommen???

Vom Kinderkarussell absteigen und weniger Glühwein saufen!!!!

In diesem Sinne: Allen Spielerinnen, Spielern, Freunden, Fans, Gönner, Sponsoren, Trainern, Eltern und allen die nicht einzeln genannt wurden: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Damen 1 und die RL A-Jugend unter Volldampf

Dez-21-2009 By Jugend-Presse

Im ersten Satz schon die Entschuldigung des Trainers, Dieter Wacker: „Mädels, ihr könnt nicht nur gut Handballspielen, ihr könnt auch super kochen“.

Die Herausforderung an der Jahresabschlussfeier der TBS Damen 1 und RL A-Jugend die Gäste, Fans, Coaches und Trainer zu “bekochen”, wurde von den jungen Damen angenommen.

Für 50 Personen galt es am vergangenen Samstag im Tennisheim der DJK Hühnerfeld Vor-, Zwischen-, Haupt- und Nachspeise zu planen, entsprechende Lebensmittel einzukaufen, in einer kleinen Küche zu kochen und dann noch, wie in einem der besten Gourmetrestaurants, zu servieren.

All dies hat hervorragend geklappt. Auf den Punkt wurden durch harmonische Teamarbeit die Gerichte fertig gestellt und an den Tischen serviert. Die Gäste waren begeistert.

Wieder einmal hat sich gezeigt, welche Potentiale bei den Mädels schlummern.

Nach dem Diner klang der Abend bei eisigen Temperaturen (minus 19 ° C) am Lagerfeuer und Glühwein bzw. gemütlichen Plausch an der Theke aus.

Ein paar Bilder schon mal hier: Danke, Helmut! Der Rest folgt bei Gelegenheit.

bild1

Zubereitung des Zwischengangs

Gemütliche Runde

Gemütliche Runde

Romatik bei minus 19 Grad...

Romantik bei minus 19 Grad...

Geschenke...

Geschenke...

Handball-Saarlandliga: Die HSG ist neuer Tabellenführer – Neun Tore von Bienewicz – Gute Abwehrarbeit

Im letzten Spiel vor der Winterpause können die Handballer der HSG Völklingen noch mal Punkte sammeln. Gegen den TBS Saarbrücken gewinnen die Völklinger unerwartet hoch mit 33:21 (20:5).

Von SZ-Mitarbeiterin

Christina John

Völklingen. „Wenn bei dem einen alles klappt und bei dem anderen nichts, dann ist es schwer, wieder rauszukommen“, erklärt ein gut gelaunter Miodrag Jelicic, Kreisläufer des Handball-Saarlandligisten HSG Völklingen. Bei seinem Team klappt gerade alles. So blockt Völklingens Hubert Bieniewicz den Rückraumangriff des Saarbrückers Lutz Linneweber, HSG-Spieler Vanja Radic schnappt sich den Ball und rast allein auf das Saarbrücker Tor zu – 5:0 für seine Mannschaft im Derby gegen den TBS. Und das nach nur sieben Minuten.

Mit 33:21 (20:5) gewinnen die Gastgeber verdient und haushoch gegen den unerwartet schlechten TBS. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft“, sagt Trainer Marek Kordowiecki und lacht, „sie hat alles umgesetzt, was wir trainiert haben. Wir hatten eine starke Abwehr, die Laufbereitschaft war da. Wir haben den TBS richtig unter Druck gesetzt.“ Nach zehn Minuten trifft Hubert Bieniewicz, der insgesamt neun Tor im Spiel macht, zur 9:0-Führung. „Da ist ein richtiger Schwung durch die Mannschaft gegangen“, findet HSG-Torhüter Stefan Dreßler, der ebenfalls eine hervorragende Leistung abliefert. In der gesamten ersten Halbzeit lassen die HSG-Spieler nur fünf Gegentore zu.

„Ich muss die Mannschaft loben“, grinst Dreßler, „die haben heute super in der Abwehr gestanden.“ Und im Angriff sehen sie jede Lücke, schlängeln sich um die Saarbrücker Abwehr bis zum Kreis oder bringen wuchtige Angriffe aus dem Rückraum. Es gelingt einfach alles. „Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute hoch motiviert“, strahlt Jelicic, „wir haben dem Gegner keine Chance gelassen.“

TBS-Trainer Marcus Simowski, links, schleicht mit hängendem Kopf an der Linie entlang, die Spieler schauen auch nicht gerade fröhlich drein. „So schlecht habe ich die Mannschaft noch nie gesehen“, sagte Simowski nach der Pleite gegen Völklingen. Foto: H. Klos

TBS-Trainer Marcus Simowski, links, schleicht mit hängendem Kopf an der Linie entlang, die Spieler schauen auch nicht gerade fröhlich drein. „So schlecht habe ich die Mannschaft noch nie gesehen“, sagte Simowski nach der Pleite gegen Völklingen. Foto: H. Klos

Die erste Hälfte ist für die Völklinger ein Spaziergang, mit 20:5 geht es in die Pause. Auch wenn die Saarbrücker zur zweiten Hälfte allmählich anfangen, Handball zu spielen, lassen die Völklinger nichts mehr anbrennen. Völklingens Marc Schleich umläuft nach 45 Minuten die Gästeabwehr fast im Slalom – 27:12. Und in der Abwehr ist auch alles unter Kontrolle. Clemens Hoffmann, der allein im Tempogegenstoß vor das Völklinger Tor kommt, scheitert am zuverlässigen Dreßler. „Die Freude, dass wir sie so hoch geschlagen haben, ist für mich doppelt so groß“, erzählt der Keeper, „erstens, weil man gegen den alten Verein auf jeden Fall gewinnen will, und zweitens, weil der TBS direkter Tabellennachbar war.“

Du kommst hier nicht durch: Die Völklinger Abwehr stand im Derby gegen den TBS bombensicher. Für die Saarbrücker, hier Lutz Linneweber beim Wurf, gab es nur ganz selten ein Durchkommen. Foto: Horst Klos

Du kommst hier nicht durch: Die Völklinger Abwehr stand im Derby gegen den TBS bombensicher. Für die Saarbrücker, hier Lutz Linneweber beim Wurf, gab es nur ganz selten ein Durchkommen. Foto: Horst Klos

Nach dem 33:21-Sieg der Völklinger rutschen die Saarbrücker auf Tabellenplatz vier (14:6 Punkte), die HSG selbst kann auf dem ersten Platz (17:3 Punkte) überwintern. „Jetzt können wir uns erstmal eine schöne Weihnachtsfeier machen“, lacht Jelicic.

Trotz des eindeutigen Sieges nehmen die HSG-Spieler in Sachen Meisterschaft den Mund noch nicht zu voll. „Es ist schön, wenn man den Videotext anmacht, und Völklingen steht ganz oben in der Tabelle“, schmunzelt Kordowiecki, „aber wir bleiben auf dem Boden. Wenn die Einstellung und das Engagement so bleibt, können wir auf Dauer oben mitspielen.“

„Es ist schön, wenn man den Videotext anmacht, und Völklingen steht ganz oben.“ HSG-Trainer Marek Kordowieck.

Aus der SZ vom 21.12.2009

„Eine absolute Katastrophe“

Dez-21-2009 By TBS Presse

Handball-Saarlandliga: TBS Saarbrücken geht im Derby gegen die HSG Völklingen mit 21:33 unter

Die Handballer des TBS Saarbrücken haben im letzten Spiel vor der Winterpause gegen die HSG Völklingen kläglich mit 21:33 (5:20) verloren. Vor allem die Leistung in der ersten
Halbzeit war katastrophal.

Von SZ-Mitarbeiterin Christina John

Völklingen. Der Ball will einfach nicht ins Tor. Drei Mal scheitert TBS-Spieler Clemens Hoffmann an Völklingens Keeper Stefan Dreßler, auch der Saarbrücker Kai Nonnweiler
kann keinen Treffer erzielen. Es dauert sage und schreibe zehn Minuten und 31 Sekunden, bis Alexander Saunus aus dem Rückraum das erste Tor für den TBS Saarbrücken wirft – da hat
Völklingen bereits neun. Ein Vorsprung, den die Saarbrücker nicht mehr aufholen können. Am Samstagabend verlieren die Handballer des TBS Saarbrücken blamabel mit 21:33
(5:20) auswärts im Spitzenspiel der Saarlandliga gegen die HSG Völklingen. Die erste Halbzeit ist für die Saarbrücker eine reine Katastrophe, Gastgeber HSG Völklingen erwischt hingegen
einen Traumstart. Vor allem der Völklinger Hubert Bieniewicz (neun Tore im Spiel) kann machen, was er will, von den Gästen kommt keinerlei Gegenwehr. „Die haben uns richtig
überrannt“, schüttelt TBS-Torhüter Christian Dorscheid den Kopf, „wir haben 0:9 hinten gelegen, da kommt man schwer noch mal raus. Solche Situationen kennt man nur aus der Jugend, nicht bei den Aktiven.“ Das Halbzeitergebnis von 5:20 sagt alles über die anfängliche Spielweise der Saarbrücker aus. „Ich bin sprachlos“, ringt Trainer Marcus Simowski
nach Worten, „das Ding war nach fünf bis sechs Minuten gegessen.“ Der Saarbrücker Trainer ist so fassungslos, dass er in der Halbzeitpause noch nicht einmal zur Mannschaft in die
Kabine geht. Stattdessen übernehmen Kapitän Christian Mühler und Andreas Birk die Ansprache. „Wir haben an die Ehre appelliert, Handballspieler sein zu dürfen“, erklärt
Mühler, „und wir haben gesagt, dass jeder zeigen soll, warum er Handballspieler ist.“ Und die Ansprache scheint zu helfen. In der zweiten Hälfte findet der TBS allmählich zu sich und fängt an, zu kämpfen. „Wir wollten die erste Halbzeit wieder gut machen“, erklärt Simowski später. Seine Truppe nutzt jetzt die kleinen Lücken in der Völklinger Abwehr besser, zieht das Tempo wieder an. Andreas Birk setzt sich am Kreis gut in Szene, und auch Florian Schröder im Saarbrücker Tor steigert sich am Ende noch mal und kratzt den einen oder anderen Ball aus der Luft. Die zweite Halbzeit gewinnen die Gäste sogar mit 16:13, aber der Rückstand aus der ersten Hälfte ist unaufholbar. Somit verliert der TBS Saarbrücken am Ende mit 21:33 gegen überlegene Völklinger. „Eine absolute Katastrophe“, wie Kapitän Christian Mühler passend beschreibt. „Die Enttäuschung ist sehr groß. So schlecht habe ich die Mannschaft noch nie gesehen“, gesteht Simowski. Nach der Niederlage muss der TBS Saarbrücken nun auf Platz vier (14:6 Punkte) überwintern, die HSG Völklingen klettert an die Spitze (17:3 Punkte). „Wenn wir gewonnen hätten, hätten wir die Tabellenführung gehabt, das wäre natürlich schöner gewesen“, findet Simowski, „so ist es sehr enttäuschend. Aber die Saison geht bis Ende Mai, und es gibt keine Übermannschaften. Es haben schon alle irgendwo Punkte gelassen.“

2 Hälften - 2 Gesichter

Dez-20-2009 By TBS Presse

30 Spielminuten die Marcus Simowski und sein Team wohl nicht so schnell vergessen werden, spielten sich heute Abend von 19:30 – 20 Uhr in der Hermann-Neuberger-Halle in Völklingen ab. 16:2 stand es Sage und Schreibe nach gespielten 19 Minuten für die Mannschaft von Marek Kordowiecki. Es lief noch weniger als nichts bei unserem TBS Team zusammen. Mit verschiedenen Abwehrformationen versuchte TBS Trainer Simowski das Unheil zu stoppen und im Angriff mit den ihm zur Verfügung stehenden Wechsel mehr Durchschlagskraft zu bringen. Alles blieb aber leider ohne Erfolg. Völklingen spielte weiter hoch konzentriert und baute die Führung über 18:4 (25.min.) und 20:5 zur Halbzeit aus. Simowski war fassungslos und verließ wie versteinert nach gespielten 30 Minuten das Spielfeld. Nicht wenige in der Halle waren auf die zweiten 30 Spielminuten gespannt. Sollte es so weiter gehen, oder sollten die Spielführer Mühler und Birk gemeinsam mit den restlichen Teammitgliedern ihr wahres Gesicht zeigen? Das erste Tor in Halbzeit Zwei erzielte dann gleich wieder die HSG zum 21:5, doch schon in den ersten gespielten Minuten der zweiten Hälfte sah man das unsere TBS Mannschaft die Schmach der 1. Hälfte nicht auf sich sitzen lassen wollte. Die Abwehr arbeitete jetzt aggressiv und erfolgreich. Belohnt wurde sie immer wieder durch den jetzt oft in die Höhe gestreckten Arm der gut leitenden Schiedsrichter Rein/Ziegler. Im Angriff lief es jetzt auch besser und Kai Nonnweiler machte das Spiel jetzt auch wesentlicher schneller. Leider waren die Altlasten der desolaten 1.Hälfte aber zu Hoch um das Spiel noch einmal drehen zu können. Einstellung und alles andere was man braucht um erfolgreich zu sein waren in der zweiten Hälfte vorhanden und man konnte diese deshalb auch mit 16:13 gewinnen.
Bekannter Weise dauert ein Handballspiel aber 60 Spielminuten und deshalb heißt der verdiente Sieger nach 60 Spielminuten HSG Völklingen.

Bedanken möchte man sich an dieser Stelle bei Herrn Rixecker für die Funktion als Zeitnehmer.

Weitere Infos folgen…

Bedrückte Stimmung

Dez-19-2009 By TBS Presse

Handball-Saarlandliga: TBS Saarbrücken vor Gipfeltreffen in Völklingen angeschlagen

An diesem Samstag ist Handball-Saarlandligist TBS Saarbrücken im Topspiel bei der HSG Völklingen zu Gast. Die Liste der Verletzten beim TBS wird immer länger. Jetzt gehört auch David Dorscheid dazu.

Saarbrücken. Noch ist es ein Training wie sonst auch – zugegeben, in der Bruchwiesenhalle trainieren nicht gerade viele Handballer des TBS Saarbrücken. Immerhin sind drei Stammspieler des Saarlandligisten verletzt. Aber der kleine Rumpfkader, der übrig bleibt, wärmt sich gut gelaunt auf. Sie plaudern, lachen, blödeln herum. Dann plötzlich – betretenes Schweigen. David Dorscheid liegt auf dem Boden. „Nicht schon wieder“, ertönt ein Seufzen unter den Spielern. Dorscheid, der nächste auf der Liste der Verletzten. Und das ausgerechnet vor dem Spitzenspiel am Samstagabend bei der HSG Völklingen (19.30 Uhr, Hermann-Neuberger-Halle). Dorscheid ist im Abschlusstraining am Donnerstagabend umgeknickt. Er selbst vermutet, dass es ein Bänderriss oder eine Bänderdehnung ist. „Das ist sehr ärgerlich“, schüttelt er den Kopf, während er seinen Fuß kühlt, „das Spiel gegen die HSG ist sehr wichtig, das wollten wir unbedingt gewinnen.“ Aber der Kader von Trainer Marcus Simowski wird dünn und dünner. Der Ausfall von Marc Gladel (Kreuzbandriss) zu Beginn der Saison hat das Team schon geschockt, in den vergangenen Wochen haben sich die Stammspieler Christian Seiler (Jochbeinbruch) und Luca Forchner (Fingerdurchbruch) auf die Liste der Verletzten hinzugesellt. Zur Verstärkung sollte aus der A-Jugend Valentin Schaeben nachrücken – aber auch daraus wird nichts. „Er hat sich am Montag das Kreuzband gerissen“, erklärt Simowski. Und jetzt auch noch der Ausfall von Kreisläufer David Dorscheid. Bitter. Dennoch versucht das Team, eine positive Einstellung an den Tag zu legen. „Die Stimmung ist positiv“, versichert Dorscheid, „durch die Ausfälle sind wir näher zusammengerückt.“ Dennoch lassen sich die Sorgen wegen der dünnen Personaldecke nicht verbergen. „Wir sind schon ein bisschen bedrückt, aber wir wollen uns auch beweisen“, erklärt Dimitri Rothermel.

Dimitri Rothermel in Aktion. Foto: Horst KLos

Dimitri Rothermel in Aktion. Foto: Horst KLos

Der Saarbrücker Trainer Simowski, der zuvor bekanntlich die HSG Völklingen trainiert hat, weiß aber, wie es wirklich aussieht. „Die Mannschaft ist in der Tiefe schon traurig, weil sie bisher eine tolle Leistung gezeigt hat, aber das jetzt wegen den äußeren Bedingungen nicht kann“, sagt er, „und ich bin es auch, weil ich zu meinem alten Verein nicht mit dem bestmöglichen Team kommen kann.“ Trotzdem verspricht der TBS-Trainer, dass seine Mannschaft alles daran setzen wird, das bestmögliche Ergebnis zu erzielen – auch ohne wichtige Spieler wie Christian Seiler. Für ihn wird Dimitri Rothermel verstärkt auf Rechtsaußen eingesetzt. „Für mich ist das einerseits Druck, andererseits auch Vorfreude, weil ich vorher kein Stammspieler war. Jetzt will ich mich beweisen“, sagt der 19-jährige Rothermel, „wir wollen zeigen, dass nicht alles vorbei ist, wenn ein paar Spieler verletzt sind und dass dahinter noch andere kommen.“ Darum reißen sich die wenigen Spieler für den Rest des Trainings noch mal zusammen und motivieren sich gegenseitig.

„Irgendwann ist auch Schluss“, spricht Marcus Simowski lachend ein Machtwort, „man kann ja nicht immer nur jammern.“

Quelle: SZ

_________________________________

An Motivation mangelt es nicht

Gipfeltreffen in der Handball-Saarlandliga: HSG Völklingen empfängt TBS Saarbrücken

Vor zwei Jahren hat er noch für den TBS Saarbrücken gespielt, jetzt spielt er gegen ihn. Handball-Torhüter Stefan Dreßler von der HSG Völklingen ist richtig motiviert vor dem Spitzenspiel an diesem Samstag. Foto: SZ

Vor zwei Jahren hat er noch für den TBS Saarbrücken gespielt, jetzt spielt er gegen ihn. Handball-Torhüter Stefan Dreßler von der HSG Völklingen ist richtig motiviert vor dem Spitzenspiel an diesem Samstag. Foto: SZ

Völklingen. „Ich kann mich nicht beklagen. Die Mitspieler waren super und der Trainer auch“, erinnert sich Handball-Torhüter Stefan Dreßler an die Zeit beim TBS Saarbrücken. Trotzdem ist der 22-Jährige vor zwei Jahren zum damaligen RPS-Oberligisten HSG Völklingen gewechselt. In dieser Saison spielen beide Teams gegeneinander in der Saarlandliga, beide wollen – so schnell es geht – wieder in die RPS-Oberliga aufsteigen. Und an diesem Samstag treffen sie im Spitzenspiel der Liga aufeinander (19.30 Uhr, Hermann-Neuberger-Halle in Völklingen). „Das wird auf jeden Fall eine heiße Kiste“, garantiert Dreßler, „die werden uns nichts schenken – und wir denen auch nichts.“ Einen Vorteil für seine HSG sieht der Torhüter in dem aktuellen Personalproblem der Saarbrücker – mit Marc Gladel (Kreuzbandriss), Christian Seiler (Jochbeinbruch) und Luca Forchner (Fingerdurchbruch) fehlen dem TBS gleich drei Stammspieler. „Das könnte uns zugute kommen“, vermutet Dreßler, „bei uns fehlt nur Eoin Murray wegen einer Knieverletzung. Ich denke, das Team mit der besseren Einstellung wird gewinnen.“ Und die kann die HSG Völklingen laut Dreßler mittlerweile wieder an den Tag legen.

Nach der 26:30-Pleite gegen den TV Merchweiler vor drei Wochen war die Stimmung innerhalb der Mannschaft erstmal im Keller, aber nach den jüngsten Siegen gegen die VTZ Saarpfalz II (30:27) und den TV Altenkessel (36:22) ist das Team nun wieder „ganz oben angekommen“, meint Dreßler.

„Seit ich dort gespielt habe, hat sich einiges verändert, auch personell.“
Stefan Dreßler, Torhüter der HSG Völklingen, über seinen Ex-Verein TBS Saarbrücken

Ohnehin empfindet der Ex-Saarbrücker das Mannschaftsgefühl in dieser Saison viel besser als in seinem ersten Jahr bei der HSG. „In der RPS-Oberliga war es ziemlich schwer. Wir hatten einen kleinen Kader, viele Verletzte, irgendwie haben wir nie richtig zusammengefunden“, erinnert sich der Wirtschaftspädagogik-Student, „das sehe ich jetzt anders. Das Mannschaftsgefühl ist größer, ich bin zufriedener. Vielleicht auch, weil ich schon länger hier und kein Neuling mehr bin.“ Denn nach seinem Wechsel zur HSG hatte Dreßler nur einen einzigen Spieler gekannt – Torwart-Kollege Björn Feit, der inzwischen bei der HSG DJK Nordsaar spielt. „Er war ein Grund, weshalb ich nach Völklingen gegangen bin“, erzählt Dreßler, der schon seit seiner Mini-Zeit Handball spielt, „Björn Feit kommt ja wie ich aus Niederwürzbach. Das war dann auch angenehmer mit der Fahrerei.“ Außer seinem Freund Feit traf Dreßler zunächst auf eine komplett fremde Mannschaft. „Am Anfang war es komisch, aber ich habe schnell gemerkt, dass es mit Dieter Kunze hier einen guten Torwarttrainer gibt“, sagt er. Und darum spielt Stefan Dreßler heute noch immer gern bei der HSG Völklingen, den Wechsel bereut er nicht. Zumal der TBS inzwischen auch eine nahezu komplett andere Mannschaft hat als vor zwei Jahren. „Seit ich dort gespielt habe, hat sich einiges verändert, auch personell“, meint Stefan Dreßler. Dennoch freut er sich auf das Spitzenspiel gegen seinen alten Verein. „Die Motivation darf natürlich nicht fehlen“, grinst der Völklinger. Und sie wird es auch nicht. Das läst sich in seinem Gesicht ablesen.

Quelle: SZ (VK)

TBS1 hofft auf Unterstützung

Dez-17-2009 By TBS Presse

Am Samstag geht`s für unsere 1.Herrenmannschaft zu einem der Teams, welches am Ende der Saison sicherlich ganz weit vorne in der Tabelle zu finden sein wird. Um 19:30 Uhr ist Anwurf (Hermann-Neuberger-Halle) gegen den Absteiger der letztjährigen RPS Liga, die HSG Völklingen. Das Team des ehemaligen Bundesliga Torschützenkönigs, Marek Kordowiecki, ist mit sehr viel überregionaler Erfahrung versehen und hat mit „Micky“ Jelesic und Hubert Bieniewicz überragende Spieler in ihren Reihen. Auch International sind die Hüttenstädter bestens bestückt. Das Spiel, welches auf Wunsch der HSG Völklingen verlegt wurde, ist das letzte Spiel im Jahr 2009 für unser TBS Team und kommt zur Zeit leider eher ungelegen. Trotz der verletzungsbedingten Umstände ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft aber gut und man wird am Samstag sehen, wie diese sich auf das Parket der Hermann-Neuberger Halle übertragen lässt.

Zum letzten Spiel im Jahr 2009 würde sich unser Team sehr freuen, wenn viele TBS Fans unsere Mannschaft zu diesem sehr schweren Spiel begleiten würden.

Auf geht`s und unterstützt unsere Jungs ein letztes Mal im Jahr 2009! Anwurf ist am kommenden Samstag um 19:30 Uhr in der Hermann-Neuberger-Halle.

Weitere Infos folgen….