Weibliche C-Jugend auf großer Abschlussfahrt Am Freitag, 19. Mai 2006 ging es für die Mädchen der weiblichen C-Jugend auf große Abschlussfahrt. Treffpunkt war am frühen Nachmittag an der Bruchwiesenhalle. Alle Mädchen trafen pünktlich ein, so dass nach dem Laden der Autos die Fahrt in den Landal Green Park "Warsberg" in Saarburg losgehen konnte. Direkt nach der Ankunft wurden die Häuser bezogen. Gleich nach dem Auspacken gingen die ersten schon schwimmen. Abends gab es warmen Fleischkäse, der von der Firma Schwamm gesponsert wurde. 7 kg für die hungrigen Teilnehmer. Um 20.30 Uhr zogen fast alle Mädels mit Trainer Frank Sold ins Schwimmbad, um sich nochmal richtig auszutoben.
Die Nacht war lang und endete früh am Morgen. Um 9.30 Uhr war Abfahrt zum Spiel in Esch/Luxembourg. Ein leerer Tank und schwache Blasen ließen uns nicht so vorankommen, wie gewollt. Erst kurz vor 11.00 Uhr trafen wir in Esch zur Alzette ein, wo die Gegnerinnen sehnsüchtig warteten. "Oh sind die groß" war von den Mädchen aus Esch zu hören. Dieses hörten unsere Mädels bestimmt auch zum ersten Mal. Sonst kommen diese Worte nur aus unseren Mündern! Nach kurzem Warmmachen einigte man sich auf eine Spielzeit von 2 x 20 Minuten. Die Mädchen aus Esch spielen erst seit kurzem Handball und so wurde bei den Mädels des TBS auf Gegenstöße verzichtet. Unendlich viele Bälle wurden abgefangen, da Esch auch mit einer 4:2-Spielweise nicht zurecht kamen. Trainer Frank Sold wechselte munter durch, gab allen Spielerinnen gleiche Spielteile. Hierdurch, aber auch wegen der Müdigkeit ging man sehr unkonzentriert zu Werke. Ein durchdachtes Aufbauspiel wollte nicht klappen. Bälle wurden nicht gefangen, Fehlpässe en masse usw. veranlassten den Trainer eine deutliche Ansprache in der Halbzeit zu halten (die aber nicht wirklich wirkte). Am Ende wurde klar gewonnen, wobei auch in der 2. Halbzeit eine 6:0-Deckung gespielt wurde und hierdurch die Gastgeber besser in ihr Spiel kamen. Hervorzuheben war die Gastfreundlichkeit des HB Esch, allen voran Trainerin Tania Hever und Abteilungsleiter Arni Biren. In einem großen Saal wurde dann auch noch gemeinsam zu Mittag gegessen.
Nachdem dann getankt wurde und der Supermarkt gestürmt war, trat man den "stürmischen" Heimweg nach Saarburg an, wo man den Rest des Tages in den Häusern verbrachte bzw. Schwimmen ging. Abends mussten dann jedes Zimmer der Mädchenhäuser einen Werbeslogan vorführen, vorsingen oder sonstwie zum besten geben. Die mitgefahrenen Betreuer fungierten als Jury. Der Slogan musste mit Mädchenandball beim TBS zu tun haben. Gewonnen hatten Luise und Nora, die mit einem Lied überzeugten, dicht gefolgt von Jessica H. und Sarah, die ein Werbeplakat entworfen hatten. Dritter wurden Hanna und Julia. Am Sonntag hoffte man dann auf gutes Wetter und darauf, dass man auf die Sommerrodelbahn konnte. Leider spielte das Wetter nicht mit. Immer wieder gab es kurze Schauer. So entschied man sich um 11.00 Uhr mit der Seilbahn runter nach Saarburg zu fahren. Alle Mädels fuhren mit, aber 13 traten auch wieder gleich die Rückfahrt an. Nur keinen Meter in Saarburg gehen! Die anderen besichtigten dann wenigsten die Burgruine. Am Nachmittag wurde wieder geschwommen und endlich ließ auch das Wetter ein wenig Kicken und Basketball zu. Die Rückfahrt verlief nicht wie geplant. Wegen der Saar-Pedal-Sperrungen wurde der richtige Weg aus Saarburg nicht gefunden und letztendlich über Trier die Heimfahrt angetreten. Am frühen Abend traf man dann müde in Saarbrücken ein. Ein gelungener Ausflug, wenn auch das Wetter bescheiden war, nahm sein Ende.
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