Dämpfer zur richtigen Zeit?
Gegen Ensheim konnte die weiblihe B-Jugend nur teilweise an die guten Leistungen der bisherigen Runde anknüpfen. Dies beschränkte sich auf weite Strecken der 1. Halbzeit, als man das Spiel kontrollierte. Dennoch, wurden auch dort viele Fehler, vor allem in der Abwehr gemacht. Eine zwischenzeitliche 9:5 Führung wurde bis zum 11:8 zur Halbzeit über die Runden gebracht.
Mit der "Die haben wir locker in der Tasche"-Theorie wurde die 2. Halbzeit angegangen und man bzw. "Frau" erlebte ihr blaues Wunder. Innerhalb 1 Minute und 34-Sekunden wandelte Ensheim den 8:11-Rückstand in eine 12:11-Führung um. Fehlpässe und direkte Konter führten hierzu. Deutlich zeigte sich in der folge ein mentales Problem. Man ließ sich durch die aufkommende Härte der Gastgeber und deren Schauspielerei derart anstecken, dass nichts mehr klappte und in den Augen nur "Wut" und "Ärger" zu lesen war. Es entwickelte sich ein ruppiges Spiel, in dem es dem Schiedsrichter nicht gelang, dies zu unterbinden. Ein entsprechender in ganz normalen Ton formulieter Hinweis hierauf wurde "bärenstark" mit der gelben Karte gegen den Trainer quittiert. Hier haben wir halt noch etwas Lernbedarf im mentalen Bereich. Am Ende stand es 17:13 für Ensheim.
Es spielten: Chantal Elias (im Tor), Jessica Heinrich (6 Tore), Sarah Slabos, Julia Münster, Alexandra Bos (4), Hanna Weinsheimer, Giulia Berstecher (1), Saskia Klaes (1), Andrea Igel, Lara Wilhelm (1), Sarah Anna und Marie Nalbach